Klimahauptstadt Linz

Aus Klimahaupstadt Linz
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Der Gemeinderat der Stadt Linz hat im Jahr 2019 beschlossen, dass Linz zur Klimahauptstadt werden soll. Dafür braucht es auch deine Unterstützung! Auf dieser Seite findest du verschiedene Möglichkeiten zum Mitmachen. Informier dich auf Veranstaltungen zum Thema und werde selbst aktiv – bei dir Zuhause, in deinem Freundes- und Bekanntenkreis oder an deinem Arbeitsplatz. Klimaschutz ist ein Teamsport und geht uns alle an!

Lieber gemeinsam mit anderen als alleine aktiv werden? Komm zur Klimawerkstatt!

Besorg dir Dinge, die du benötigst, gebraucht anstatt neu
Viele Dinge kannst du dir auch gebraucht besorgen – so müssen sie nicht unter Einsatz von Ressourcen und Energie neu produziert werden.

1h Konsum Fußabdruck

Lies ein Buch zum Thema Klimaschutz
Es gibt eine Menge an Büchern, mit denen du dich über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels und über Handlungsoptionen informieren kannst.

5-10h Verstehen

Unterstütze eine Initiative durch deine Spende
Viele Initiativen sind bei ihrer Arbeit auf Spendengelder angewiesen. Vielleicht ist es dir möglich eine von ihnen mit einer einmaligen oder auch regelmäßigen Spende zu unterstützen.

15min Unterstützen

Nächste Klima-Veranstaltungen alle anzeigen...
Critical Mass
Critical Mass

Fr, 25. September 2026, 17:00 Uhr
Hauptplatz Linz

monatliche Radausfahrt durch die Stadt

Führung
im GEHspräch: Quartiersgeher:innen

Di, 29. September 2026, 18:00-20:00 Uhr

Linz Schritt für Schritt verbessern! Im Anschluss an die Europäische Mobilitätswoche machen wir uns gemeinsam auf den Weg und nehmen die Gehwege unserer Stadt unter die Lupe. Welche Wege laden zum Gehen ein? Wo gibt es Hindernisse? Und was braucht es, damit sich Menschen jeden Alters sicher und gerne zu Fuß durch Linz bewegen können? Im Rahmen der Veranstaltung stellen wir das Projekt Quartiersgeher:innen vor und laden alle Interessierten ein, sich freiwillig für bessere Bedingungen für das Zu-Fuß-Gehen in Linz zu engagieren.

Vortrag
Hofgeflüster “Zur Erschaffung ermächtigender Räume und Gefühle in Zeiten des Klimakollaps”

Do, 8. Oktober 2026, 18:00-19:30 Uhr
Südwind, Hafnerstraße 2

Klimakollaps, Polykrise, systemisches Versagen, ökologische Katastrophe – die Namen für den desaströsen Zustand unserer Gesellschaft sind vielfach, doch die aktivistischen Umgangsstrategien sind noch wenig ausgereift. Zwar macht sich die Einsicht breit, dass appellative, an die Vernunft der Menschen und „der Politik“ gerichtete Aktionsformen wenig zielführend sind, doch noch haben es wenige Alternativen jenseits von Alarmismus und Rückzug ins „solidarische“ Preppen Einzug in die aktivistische Praxis gefunden. Informiert von Climate Emotions Studies, Psychoanalyse, ökologischer Philosophie und radikalem Aktivismus will dieser Vortrag dazu einladen, gemeinsam über das Erschaffen von positiven und ermächtigenden Gefühlen als aktivistische und kulturelle Arbeit im Klimakollaps nachzudenken. Ausgehend von Beispielen wie der Bewegung der ZADs in Frankreich, Initiativen zu „ökologischen Feiertagen“ oder der Errichtung neuer Rituale zum Umgang mit komplexen Gefühlen in der Klimakrise wollen wir dazu einladen, aus der radikal-ökologischen Perspektive konstruktive Beiträge für eine linke Vision des Abstiegs des Westens und einer den Kollaps entgegentretenden Gesellschaftstransformation zu suchen.

Aktuelle Klima-Projekte alle anzeigen...
Klimawerkstatt

Die Klimawerkstatt ist ein Veranstaltungsformat für alle, die für den Klimaschutz aktiv werden möchten. Die Werkstatt bietet dafür Anregungen und Inspiration und einen Raum für Austausch und Vernetzung.

Wie kannst du mitmachen?
  • Nimm an einer Klimawerkstatt teil

Linz is(s)t klimafreundlich

Das Projekt „Linz is(s)t klimafreundlich“ der Volkshochschule Linz möchte ein außerschulisches Bildungsprogramm zu gesunder und klimafreundlicher Ernährung in Linz aufbauen. Während der Laufzeit von zwei Jahren sollen mindestens 600 Teilnahmen erreicht werden. Erfolgreiche Angebotsformate werden in das regelmäßige Programm der Volkshochschule Linz übernommen.

Klimaoase Linz-Lustenau

Inmitten des Linzer Industriegebietes am Hollabereranwesen ist auf dem westlichen Teil des Grundstücks ein Klimaschutzgarten entstanden und konnte somit durch die Neunutzung vor weiterer Versiegelung gerettet werden.

Ein Bodenlehrpfad, ein naturbelassener Mikrowald (Tiny Forest) sowie ein offenes Klassenzimmer sollen die Bedeutung von Bodenschutz und Klimaschutz vermitteln. Somit können Besucherinnen und Schulklassen die Umweltgeschichte dieses Standorts nähergebracht werden.

Ein großzügig gedeckter Pavillon bietet seit 2023 einen witterungsgeschützten Platz für diverse Workshops rund um den Garten (Weiden-, Lehm-Bodenworkshops…) sowie auch externe Nutzungen im Sinne von Reaktion (mental health, yoga, tai-chi, qi-gong) finden hier im direkten Bezug zum Garten statt. Besucherinnen unterstützen somit durch die Teilnahme am speziellen Angebot, aktiv den Erhalt des kleinen Refugiums.

Beim Bau des Bodenlehrpfades wurde besonderen Wert auf ressourcenschonendes Bauen (regionales Holz und urban-mining) gelegt. Der Naherholungsort kann gegen Anmeldung über den Verein SCHWEMMLAND genutzt werden.

Klima-Initiativen in Linz und Oberösterreich alle anzeigen...
Extinction Rebellion Linz

Extinction Rebellion (XR) ist eine internationale, partizipatorische Massenbewegung der Zivilgesellschaft. Unser Ziel ist es, die Regierungen der Welt mittels gewaltfreiem, zivilem Widerstand zu entschiedenen Handlungen im Klimanotstand und konkreten Maßnahmen in Anbetracht der ökologischen Katastrophe zu bewegen. Die Entscheidungen sollen von zufällig gelosten Bürger*innenräten nach dem erfolgreichen irischen Modell entwickelt, gefällt und überwacht werden. Die Erfahrung zeigt: Nur so lässt sich die schwierige notwendige gesellschaftliche Transformation in der noch verbliebenen Zeit gestalten.

„Hast du mal eine Minute?“ - Kampagne für eine 30er-Zone in der Linzer Innenstadt

Die Lebensqualität in den Straßenzügen Humboldtstraße - Dametzstraße - Graben - Rechte Donaustraße & Dinghoferstraße - Elisabethstraße - Kaisergasse leidet stark darunter, dass die Verkehrsplanung die Menschen in diesen Straßen benachteiligt. Während Autos möglichst schnell zweispurig durch die Innenstadt geschleust werden, sind die Gehsteige für alle anderen, die nicht mit Auto unterwegs sind, gefährlich schmal. Für Menschen, die entlang dieser Straße wohnen, erzeugt der Autoverkehr einen Dauerstress. Der Lebensqualität wird ein schnelles Durchfahren vorgezogen.

Als Menschen, die hier wohnen oder arbeiten, möchten wir mit einer Kampagne darauf aufmerksam machen, dass das unser Lebensraum ist. Wir fordern eine 30er-Zone in unseren Straßen. Für Autofahrer:innen ändert das nicht viel. Es kostet sie gerade mal eine Minute. Für alle, die hier leben, ist der Unterschied aber gewaltig.

Wie kannst du mitmachen?
  • Sich in die Kampagen einbringen