Aus Klimahaupstadt Linz
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Veranstaltungsarchiv
Online-Kurs
Lebensmittel retten und Landwirtschaft solidarisch machen

Di, 28. April 2026, 18:00-19:30 Uhr
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Anders wirtschaften praktisch mit foodsharing OÖ und SOLAWI Almgrün

Wie gelingt eine neue Lebensmittelkultur?

Einerseits ist es einfach, Lebensmittel zu verschwenden, andererseits ebenso leicht, sie bewusst und sinnvoll zu verwenden. Werfen wir daher einen Blick auf markante Stationen entlang der Lebensmittelwege, an denen wir aufmerksam sein, Verantwortung übernehmen und gezielt Einfluss nehmen können, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Martina Kastler ist Gemeinwesenarbeiterin mit großem Interesse an sozialer, ökonomischer & ökologischer Nachhaltigkeit, Mitaufbauerin der Lebensmittelrettungsplattform foodsharing in OÖ, Lebensmittelretterin seit 10 Jahren

Die SOLAWI almgrün im Almtal (OÖ) bewirtschaftet einen Hektar Acker und drei Gewächshäuser mit über 50 Kulturen in mehr als 200 Sorten - ressourcenschonend und nach strengen Bio-Standards.

Als Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) wird der gesamte Betrieb gemeinschaftlich mit den Bezieher*innen des Gemüses finanziert: Die Mitglieder teilen Ernte und Risiko, ermöglichen faire, marktunabhängige Produktion und stärken so eine nachhaltige, regionale Lebensmittelkultur.

Michaela Jancsy entdeckte schon im Wiener Garten ihrer Großmutter die Liebe zu selbstgezogenem Gemüse. Nach Weiterbildungen in Biologie, Umweltmanagement und BNE, Engagement bei NGOs und FoodCoops packt sie Nachhaltigkeit "an der Wurzel" und freut sich über sprießende Karotten und begeisterte SoLaWi-Mitglieder.

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Klimakommunikation

Di, 14. April 2026, 18:00-19:30 Uhr
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Wie wir die Lücke zwischen Wissen und Handeln überwinden

An Nachrichten von Extremwettern haben wir uns scheinbar gewöhnt und wir haben doch nun auch wirklich andere Sorgen als den Klimawandel - oder? Krisenmüdigkeit, Resignation und Abwehr nehmen zu. Psychologin Katharina van Bronswijk gibt einen Einblick in die Forschung zur Lücke zwischen Wissen und Handeln und wie diese kommunikativ überwunden werden kann.

Katharina van Bronswijk ist Psychologin und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Sie ist seit 2009 im Klimaschutz aktiv und als Sprecherin der Psychologists and Psychotherapists for Future gut vertraut mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Umweltkrisen und Psychologie. Dazu ist sie als Dozentin und Autorin tätig.

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Wohlstand braucht Wachstum?!

Di, 24. März 2026, 18:00-19:30 Uhr
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Warum das nicht stimmt, und wie Wirtschaften statt dessen gehen könnte

Die Wirtschaftspolitik aller Parteien scheint gerade in Krisenzeiten immer nur einen Glaubenssatz zu kennen: es braucht mehr Wachstum. Aber stimmt das überhaupt, und vor allem: für wen? Wem nützt Wirtschaftswachstum, und wem nicht? Und welche Möglichkeiten und Wege haben kluge Menschen in den vergangenen 15 Jahren Debatte um Wachstum und eine Postwachtsumsgesellschaft vorgeschlagen, die aus der Wachstumsfalle heraus hin zu einem guten Leben für alle führen könnten?

Dr. Andrea Vetter ist Transformationsforscherin in Theorie und Praxis. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Bücher zu Degrowth, Postwachstum und Commons, u.a. (mit M.Schmelzer) "Degrowth/Postwachstum zur Einführung" (Junius 2019). Sie forscht an der BTU Cottbus zur Energiewende, ist Mitgestalterin und -gründerin des sozio-kulturellen Transformationszentrums "Haus des Wandels" (Ostbrandenburg) und Redakteurin und Geschäftsführerin des gemeinschaftsgetragenen Publikations- und Forschungsraums Oya.

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Fair sorgen! Wirtschaften für das Leben

Di, 17. März 2026, 18:00-19:30 Uhr
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Für eine zukunftsfähige Wirtschaftsbildung

Wir eröffnen die Reihe mit einem Blick auf unsere Wirtschaft mit ihren ökologischen Grenzen, sozialen Widersprüche und globalen Krisen. Der Vortrag fragt, welche wirtschaftswissenschaftlichen Denkweisen helfen können, diese Entwicklungen zu verstehen, einzuordnen und zu gestalten. Im Zentrum steht ein "Wirtschaften für das Leben", das Care-Arbeit, soziale Beziehungen und ökologische Verantwortung als tragende Elemente wirtschaftlichen Handelns begreift.

Dr.in Elisabeth Klatzer ist Wirtschaftswissenschafterin und Hochschullehrerin. Sie arbeitet zu Care-Ökonomie, Geschlechtergerechtigkeit, Wirtschaftsbildung und Alternativen zu wachstumsorientierten Wirtschaftsmodellen

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Rettet die Böden - Ein Plädoyer für eine nachhaltige Raumentwicklung

Di, 27. Mai 2025, 18:00-19:30 Uhr
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Bodenschutz ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Raumordnung und Raumplanung stellen zentrale gesetzliche Grundlagen für einen effektiven Schutz unserer Böden für die Ernährungs- und Rohstoffsicherheit sowie den Schutz der Biodiversität bereit. Mit einem Blick auf innovative Lösungsansätze und die Rolle der Raumplanung wird vom Autor des Buches "Rettet die Böden - Ein Plädoyer für eine nachhaltige Raumentwicklung" aufgezeigt, wie Bodenschutz gelingen kann.

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Boden wieder gewinnen - Zwei Praxisberichte zur Entsiegelung von Böden im urbanen Raum

Di, 13. Mai 2025, 18:00-19:30 Uhr
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Der Nibelungenplatz im Zentrum von Tulln wurde vom großen Parkplatz in einen klimafitten, grünen Platz mit Bäumen verwandelt. Die breit angelegte Bürger*innenbeteiligung mündete in eine Volksbefragung. Eine klare Mehrheit hat sich für die intensivste und größte Umgestaltungsvariante ausgesprochen.

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Renaturierung - Vom Wort des Jahres 2024 zur Umsetzung der EU-Verordnung in Österreich

Di, 29. April 2025, 18:00-19:30 Uhr
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Durch die Verordnung über die Wiederherstellung der Natur soll die Erholung intakter Ökosysteme gewährleistet und damit auch zu Klimaschutz, Klimawandelanpassung, Bodenschutz und Ernährungssicherheit beigetragen werden. Bis 2050 sind nicht nur geschützte Lebensräume, sondern auch stark anthropogen geprägte Ökosysteme in einen guten Zustand zu versetzen. Im Vortrag wird erläutert, was das für Österreich bedeuten kann und welche Rolle den Böden als wesentlicher Bestandteil von Landökosystemen dabei zukommt.

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Boden begreifen und Klima schützen - Good-Practices aus der Bildungsarbeit zu Boden und Klimaschutz

Di, 8. April 2025, 18:00-19:30 Uhr
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Lebendiger, intakter Boden erfüllt viele Funktionen für uns. Als Wasser- und Kohlenstoffspeicher etwa spielt Boden eine wichtige Rolle im Klimaschutz und in der Klimawandelanpassung – sowohl lokal als auch global.

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Wir sind Boden - Vom heilsamen Umgang mit unserer Lebensgrundlage

Di, 25. März 2025, 18:00-19:30 Uhr
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"Wir sind Boden" ist eine Feststellung mit weitreichenden Folgen, denn unsere Körper bestehen tatsächlich im Wesentlichen aus der individuell verzehrten Nahrung. Diese wiederum wächst auf den Böden dieser Erde bzw. entsteht - im Fall von tierischen Lebensmitteln - über den Umweg des tierischen Verdauungstraktes.

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Eine Boden-Geschichte der Menschheit

Di, 11. März 2025, 18:00-19:30 Uhr
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Böden und Gesellschaft haben eine gemeinsame Geschichte, sie stehen in vielen Wechselwirkungen. Seit der industriellen Revolution meinen wir, uns vom Boden gelöst zu haben. Dass und warum dies ein Irrglauben ist, vermittelt der umwelthistorische Blick auf Bodenökosysteme. Von antiken Vorstellungen der Bodenfruchtbarkeit zur Entwicklung eines wissenschaftlichen Verständnisses von Pflanzennährstoffen spannt sich der Bogen. Erzählt wird dabei auch eine lange Geschichte der Wertschätzung.